aus dem leben eines hausmeisters…

Wenn man sich als brotloser Künstler eine üppige Wohnung finanzieren muss, ist das Hausmeistern keine so schlechte Methode. Treppenputzen könnte man als langweilig bezeichnen, oder als Möglichkeit, sich zwei Stunden lang dreimal in der Woche in kontemplatives Sinnen, auch Stumpfsinn genannt zu versenken, wäre da nicht der mp3player, mit dem man Abhilfe schafft. (Josef und seine Brüder, von Thomas Mann, gelesen von Gerd Westphal, zur Zeit)
Spannender sind schon die Zustände, in die man verfällt, wenn man sich mit den Folgen des asozialen Verhaltens - najagut, einzelner - Mieter konfrontiert sieht. Massive Zweifel an der Intelligenz der gesamten Menschheit sind noch moderat. Mordlust wird mir immer vertrauter.
Alle zwei Wochen im Schnitt sehen die Mülltonnen SO aus:

2 Reaktionen zu “aus dem leben eines hausmeisters…”

  1. Gybrush

    Wenn in 994 Jahren ein Müllball auf die Erde zurast, wirst du den Leuten dafür dankbar sein, alle denkense schon vorraus, nur du nich.

  2. Lenchen

    Ich schlage vor, die besonders müllintensiven Einwohner der Friedelstrasse 28 994 Jahre lang tiefzufrieren. DANN können die meinetwegen Müll ohne Ende produzieren - ABER NICHT JETZT!

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